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Aktuelles / News

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Sonnenland mit Distanz zum Wind

MÜNCHEN (AHK) Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat am 10. Juli 2020 via Twitter eine Wendung der bayerischen Politik näher hin zu den Erneuerbaren Energien angekündigt: "Wir wollen das Top-Sonnenland werden. Wir starten die größte Solar-Offensive, die Bayern je hatte. Auf allen Neubauten in Bayern soll es künftig Photovoltaik geben. Das bringt Schwung für die Energiewende und trägt zum Klimaschutz bei."

Der Bundesverband WindEnergie begrüßte das Vorhaben in einer Antwort auf dem Sozialen Netzwerk, forderte Söder aber zugleich auf, dass Bayern die Windenergie nicht weiter "blockiere". Bayern könne "ein richtiges Energiewendeland werden" , wenn es "endlich" die 10H-Reglung fallen lasse.

Offen ist die Frage, ob es künftig auch für die Besitzer von Bestandsbauten in Bayern staatlicherseits leichter werden soll, Photovoltaikanlagen zu installieren.



Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger hat einer Mitteilung seines Ministeriums zufolge, die Bundesregierung aufgefordert, den Eigenverbrauch von Strom aus Erneuerbaren Energiequellen deutlich attraktiver zu gestalten. Für Neuanlagen bis 1 MW sollte für den Eigenverbrauch künftig keine EEG-Umlage mehr anfallen.

Zudem forderte der Bayerische Energieminister, "endlich" eine Nachfolgeregelung für die Förderung der Erneuerbaren Energien zu liefern. Aiwanger: „Die ersten Förderungen laufen zum Jahresende nach 20 Jahren aus. Die Menschen brauchen Planungssicherheit. Ohne eine Nachfolgelösung der EEG-Förderung werden wir beim Ausbau der erneuerbaren Energien die Dynamik verlieren. Das darf nicht sein. Wir wollen noch mehr für die Energiewende tun. Dafür müssten aber auch die bundesweiten Rahmenbedingungen deutlich verbessert werden. Hier muss sich Berlin endlich bewegen." (AHK / RB Smarte Zeitung)





100.000 Fachkräfte für Wärmewende gesucht


ifeu-Geschäftsfüher Pehnt: "Erste zaghafte Pflänzchen" beim Ausbau der Erneuerbaren Energien zu erkennen



MÜNCHEN/BERLIN (AHK) "Die Absenkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestniveau wäre ein wichtiger Anstoß für die Verbraucher", sagte BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter gegenüber Journalisten zur Relevanz der Wärmewende.

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat am 5. Oktober 2020 mit seinem Positionspapier „Krisen überwinden, Wachstum stärken, Wohlstand sichern“ seine Kernforderungen für die Bundestagswahl 2021 zum Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor auf einer Pressekonferenz vorgestellt.


„Die große Chance der Wärmewende besteht darin, dass eine wirtschaftliche Belebung auf verschiedenen Wertschöpfungsstufen mit Klimaschutzzielen und Kosteneinsparung in Verbindung gebracht wird“, so Peter. Immer noch würden annährend 85 Prozent der Wärme und Kälte mit fossilen Energien erzeugt. Vor allem im Gebäudebestand seien Effizienzmaßnahmen und die Umstellung auf saubere Energien erforderlich. „Insbesondere in gesamtwirtschaftlich unsicheren Zeiten aufgrund der Corona-Pandemie kann der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen und regionaler Wertschöpfung leisten“, betonte die BEE-Präsidentin.


Unterstützt wird diese Einschätzung von Dr. Martin Pehnt, Wissenschaftlicher Geschäftführer und Vorstand des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu): „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmemarkt stagniert seit Jahren!“ Das sei dringend zu ändern, damit der Wärmesektor seinen Beitrag zu Klimaschutz und Unabhängigkeit von Importen leisten könne. „Hier müssen wir nun mit ganz konkreten Maßnahmen umso dynamischer aufholen“, fordert Pehnt. Bis 2050 blieben nicht einmal 30 Jahre – dies sei ein sehr kurzer Zeitraum für den Wärmesektor, der durch langfristige Investitionszyklen geprägt ist.


"Erste zahghafte Pflänzchen" seien im ersten Quartal 2020 mit einer Verdoppelung der Biomasse und einem Anstieg um 24 Prozent bei den Wärmepumpen im Bereich der Erneuerbaren Wärme zu erkennen. Immer noch würden jedoch viermal mehr fossile Kessel verkauft. Im Heizungsbau sollte es nach Pehnts Ansicht möglich werden, schnell auf geförderte Erneuerbare Wärme umzusteigen, wenn eine Heizung kaputt gehe.


Pehnt sprach bei der Präsentation konkret von 100.00 Fachkräften, die für einen Ausbau der Erneuerbaren Energien im Wärmesektor bemötigt würden.  "Für Menschen, die nach der Corona-Krise aus der Kurzarbeit kommen, bedeuten diese Arbeitsplätze eine große Chance",  Auch Ingenieure würden beispielsweise für den Fernwärmebereich gebraucht.

Text: Annegret Handel-Kempf / Redaktionsbüro Smarte Zeitung








Bayern fördert Luftfilter für Schulen

MÜNCHEN (AHK). Das Bayerische Kultusministerium hat am 2. Oktober 2020 in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass es mit einem Gesamtvolumen von 37 Millionen Euro die Träger der Schulen bei der Umsetzung technischer Maßnahmen zum infektionsschutzgerechten Lüften unterstützen will.

Gefördert werde die Beschaffung von CO2-Sensoren für jeden Klassen- und Fachraum und von mobilen Luftreinigungsgeräten mit Filterfunktion für Räume, die nicht ausreichend durch gezieltes Fensteröffnen oder durch eine raumlufttechnische Anlage (RLT-Anlage) gelüftet werden können. Kultusminister Michael Piazolo sieht dies, der PM zufolge, als "wichtige, flankierende Maßnahme für den Infektionsschutz". Der Bildungspolitiker wird mit den Worten zitiert: „Dem infektionsschutzgerechten Lüften kommt gerade in den bevorstehenden Herbst- und Wintermonaten enorme Bedeutung zu. Aus der bewährten AHA-Formel - Abstandhalten, Hygienemaßnahmen und Alltagsmasken - wird nun AHA-L. Lüften ist nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen ein wichtiges Element, um Infektionen vorzubeugen. Unser Förderprogramm hilft den Schulaufwandsträgern schnell und unbürokratisch dabei, die Schulen dafür auszurüsten.“


Keine Angaben werden in der Pressemitteilung dazu gemacht, wie die Schulen und  Kommunen konkret vorgehen sollen, um im beginnenden Herbst und Winter schnell an die Mittel und die Luftfilter zu kommen. Ebenso wenig gibt es Hinweise, wie zuverlässig funktionierende Technik gefunden und gekauft werden kann. (AHK / RB Smarte Zeitung)





Weitere News        


Technik und Politik in der digitalen Transformation und in der Klimakrise


 Gigaset-Ankündigung: Smartphones mit Wechselakkus und austauschbarer Rückschale

MÜNCHEN (AHK) Gigaset, vielen  als Lieferant von Festnetz-Mobilteilen bekannt, die das Münchner Unternehmen in Nachfolge von Siemens produziert, ist seit einigen Jahren auch im Smartphone-Markt zuhause. Dabei setzen die Münchner auf Nachhaltigkeit: Design und Produktion in Deutschland, recycling-freundliche Verpackung und nunmehr auch wechselbare Akkus bei seinem bunten Leichtgewicht (172 Gramm) GS3 und beim tiefschwarzen bzw. weißen, großen Bruder GS4 .

Die Nachfolger-Modelle des GS190 und GS1945 sind so gebaut, dass sich die 4.300 mAh- bzw. 4.000 mAh-Akkus vom Nutzer selbst mit wenigen Handgriffen auswechseln lassen sollen.


Das Gigaset GS3 bietet auch im Outfit Wechselmöglichkeiten, die Abwechslung ohne Geräte-Neukauf garantieren: Für je 4 Euro sind austauschbare Rückschalen in den Farbvarianten Racing Red, Classy Rosegold, Arctic Blue und Oceanic Petro zu haben.. Das GS3 soll 179 Euro kosten (ab Mitte November), das GS4 229 Euro (ab Anfang November im Handel).

"Wir konzentrieren uns auf Funktionen mit echtem Mehrwert für den Nutzer. Kabelloses Laden, NFC für kontaktloses Zahlen und ein wechselbarer Akku gehören definitiv dazu, das wissen wir“, erklärt Andreas Merker, VP Smartphones bei Gigaset. „Auf Kundenwunsch bringen wir auch die Benachrichtigungs-LED auf der Vorderseite wieder zurück, ohne dass das zu Lasten der Displaygröße ginge.“


"Schlüsselkompetenz für alle elektronischen Fahrzeuge":  Matlock und Eckardt geben Gas mit Gleichspannungswandlern aus Erlangen

 

© Fraunhofer / Banczerowski

MÜNCHEN/ERLANGEN (AHK) Alle reden über Brennstoffzellen: Sind damit ausgestattete Fahrzeuge zukunftsträchtiger als E-Autos, deren Energie aus großen Akkus und Ladesäulen stammt?


Das eine tun und das andere nicht lassen, dachten sich zwei Forscher vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB in Erlangen.  Dr. Bernd Eckardt und Dr. Stefan Matlok wandten dafür hartnäckige Ingenieurs-Kunst gegen die herrschende Lehrmeinung auf.


Der Hintergrund ihrer Forschung, die am 9. Oktober bei der großteils virtuellen Jahrestagung  von Fraunhofer mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis ausgezeichnet wurde: Für Nutzfahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe bringt ein Brennstoffzellenantrieb die notwendige Power. Dabei wandelt eine Brennstoffzelle Wasserstoff in Strom um. Allerdings müssten die vielen Komponenten eines solchen Antriebs alle kleiner und leichter werden, damit das Fahrzeug möglichst energieeffizient unterwegs ist. Zu ihnen gehört der Gleichspannungswandler, der elementar wichtig ist. Denn er passt die Spannung der Brennstoffzelle an den Antrieb an und steuert den Energiefluss.

Dr. Bernd Eckardt und Dr. Stefan Matlock haben einen Gleichspannungswandler mit halber Größe und mehr Effizienz für die Elektromobilität entwickelt.

© Fraunhofer / Banczerowski

Während die elektrischen Wandler für die Brennstoffzellen derzeit etwa zehn Liter Bauraum beanspruchen, soll sich der Wandler aus dem Fraunhofer IISB mit der Hälfte begnügen und mit einem sehr hohen Wirktungsgrad punkten. "Während herkömmliche Gleichspannungswandler einen Wirkungsgrad von etwa 97 bis 98 Prozent haben, erreicht unserer bis zu 99 Prozent", so Eckardt laut Fraunhofer-Pressemitteilung. "Das mag erst einmal nicht sonderlich viel klingen, doch damit sind die Verluste mehr als halbiert und es kommt auf jedes Zehntel Prozent an." Durch den Wandler soll eine Leistung von 200 000 Watt fließen. Bei einem Verlust von einem Prozent bedeutet das: Es geht eine Leistung von zwei Kilowatt in Form von Wärme verloren. Die sparen die Forscher zugunsten einer nachhaltigen Mobilität jetzt ein.


Im Gegensatz zu PKWs haben große Fahrzeuge ein sehr großes Reichweitenproblem, wenn sie bei der Elektromobilität nur auf nachladbare Batterietechnologie setzen. Als "Schlüsselkompetenz für alle elektronischen Fahrzeuge" bezeichnete Matlock daher die neue Generation der Gleichspannungswandler live bei dier Preisübergabe, die für Gäste, Forscher und Presse über Internet-Streams und Microsoft Teams übertragen wurde.


Virtuell "vor Ort" und Textredaktion: Annegret Handel-Kempf / Redaktionsbüro Smarte Zeitung


Fotos: © Fraunhofer / Banczerowski



 

 


Hamburg, München und Köln sind die "smartesten Städte Deutschlands 2020"



BERLIN/MÜNCHEN (AHK) „Wir bilden Städte ab, die zeigen, dass es geht und wie es geht und die bereit sind, ihre Rezepte weiter zu leiten“, sagte der Präsdient des Digitalverbands BITKOM, Bernhard Rohleder, bei der Vorstellung des "Smart City Index" 2020 am 8. Oktober 2020 in Berlin.  




Zum Titelverteidiger Hamburg erwähnte der Verbandschef den "hvv switch" als  Vorbild für Multimodalität. Dabei handele es sich um eine ÖPNV-App, die es erlaubt, die schnellste Routte aus allen zur Verfügung stehenden Verkehrsmitteln inklusive Sharing-Angeboten zu wählen und Tickets zu buchen.

„Es gehört sich auch, dass man über den Tellerrand hinausschaut“, sagte Rohleder mit Blick auf Bürgerfreundlichkeit und Klimakrise. Zudem führten ein Transparenzportal und eine Plattform zur Bürgerbeteiligung und zum Mitdiskutieren  neben live aus dem Plenum gestreamten Debatten der Hamburgischen Bürgerschaft dazu, dass sich Politik und Staat mit Bürgern "wieder annähern und öffnen".





Darmstadt ist als Aufsteigerin des Jahres um sechs Plätze nach oben auf Platz 4 geklettert: " Je kleiner die Stadt, desto schwieirger ist es, sich vollumfassend zu digitaliisieren", hob Rohleder lobend hervor. Darmstadt sei Ermutigung für alle anderen Städte in der Größenordnung von etwas über 100.000 Einwohnern.

Zu den ausschlaggebenden, übergreifenden Pilotprojekten, die sich hier positiv auswirkten, gehört auch die digitale Messung der urbanen Luftqualität in der hessischen Stadt. Alles wird in einer zentralen urbanen Datenplattform gebündelt, auf die zahlreiche öffentliche Projekte zurückgreifen könnten – eben von der digitalen Messung der Luftqualität und der Badewassergüte über Sensoren bis hin zu Online Check-ins und Gebäudenavigation im Krankenhaus. Einige Städte in Bayern, die wie Ulm immer wieder gelobt würden für ihre Digitalisierungsanstrengungen, lägen im Ranking messbar doch noch nicht so weit vorne, erläuterte Rohleder das Fehlen weiterer Städte außer München in den Top Ten.


Text:  Annegret Handel-Kempf / Redaktionsbüro Smarte Zeitung




Smart Country Convention

Anlassbezogener Hintergrund der Studie laut Bitkom: "Die Digitalisierung von Städten und Regionen ist das zentrale Thema der Smart Country Convention. Sie findet am 27. und 28. Oktober 2020 als Special Edition virtuell statt und ist eine Kombination aus Kongress und Networking. Am ersten Tag liegt der Fokus auf E-Government und am zweiten Tag auf Smart City. Die Veranstaltung richtet
sich an Vertreter von Bund, Ländern, Landkreisen, Städten und Gemeinden sowie
nachgeordneten Behörden und kommunalen Unternehmen. Weitere Informationen
gibt es unter  https://www.smartcountry.berlin.de


Wegweiser in der Digitalisierung: Startup-Wettbewerb zu smarten Städten

„Die Corona-Pandemie hat uns vor Augen geführt, welche entscheidende Bedeutung digitale Technologien haben, um unseren Alltag krisenfest zu machen. Der Smart Country Startup Award zeigt, dass eine Vielzahl von Gründerinnen und Gründer konkrete Lösungen entwickelt haben, die sich sofort einsetzen lassen“, sagt Jenny Boldt, Leiterin Startups beim Digitalverband Bitkom. „Die Smart Country Convention, die in diesem Jahr online stattfindet, ist eine hervorragende Plattform für innovative Startups, um sich Vertretern von Behörden, Bund, Ländern, Städten und Gemeinden zu zeigen und miteinander ins Gespräch zu kommen.“

Der Smart Country Startup Award wird veranstaltet von Get Started, der Startup-Initiative des Bitkom, und unterstützt von der Messe Berlin und Smart City Berlin. Alle Details zum Wettbewerb gibt es unter smart-country-award.de.

Zu den sechs Finalisten, die sich beim zugehörigen Smart Country Startup Award unter etwa 100 Bewerbern durchgesetzt haben, zählen:

  • SoSafe (Köln): Das Startups SoSafe aus Köln hat es sich zum Ziel gesetzt, Mitarbeiter in Ämtern und Behörden für das Thema IT-Sicherheit zu sensibilisieren und kontinuierlich zu schulen. So sollen interaktive E-Learnings und Phishing-Simulationen den Mitarbeitern das notwendige Wissen vermitteln, worauf etwa bei der Nutzung von E-Mails, Passwörtern oder sozialen Medien zu achten ist. Der Arbeitgeber erhält, dem Startup zufolge, eine datenschutzkonforme anonyme, aber differenzierte Auswertung, um so die Fortschritte messbar zu machen.
  • Urbanistic (München): Urbanistic aus München arbeitet daran, die hochkomplexen Prozesse rund um die Stadtplanung zu digitalisieren. Die Gründer aus den Bereichen Architektur, nachhaltige Stadtentwicklung und Informatik, wollen mit Hilfe ihrer digitalen Lösung, alle relevanten Informationen und mögliche Auswirkungen von Entscheidungen anzeigen, damit  die Verantwortlichen auf einer übersichtlichen Grundlage und mit Hilfe digitaler Simulationen bessere Entscheidungen treffen können.

  • (AHK / RB Smarte Zeitung)


Hinweis zur Methodik der Studie gemäß Bitkom: "Grundlage der Angaben ist eine Untersuchung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Untersucht wurden alle deutschen Städte ab 100.000 Einwohnern. Den Indexwerten liegen öffentlich zugängliche Datenquellen zugrunde. Allen Städten wurde die Gelegenheit gegeben, die erhobenen Informationen zu überprüfen und zu kommentieren. Diese Möglichkeit haben 70 Prozent der Städte in Anspruch genommen. Die 38 Indikatoren berechnen sich aus 136 Parametern pro Stadt und insgesamt 11.016 Datenpunkten. Alle Indikatoren wurden normiert, d. h. auf eine Skala von 0 bis 100 übersetzt."



Kleine Messgeräte mit großer Mission: Digitale Dienste regional auf offen zugänglichen IoT-Luft- und Klimaseriendaten aufbauen



Stadt Ulm entscheidet sich für die Messnetz-Technologie von Hawa Dawa:
im
Projekt
"zukunftskommune@bw"


MÜNCHEN/ULM. Hawa Dawa, ein Münchner Start-Up, das sich auf das Management der Luftqualität spezialisiert hat, erhielt nach Unternehmensangaben im September 2020 den Zuschlag bei der öffentlichen Ausschreibung zur Beschaffung von LoRaWan-fähigen Luft-/Klimasensoren im Projektgebiet Eselsberg in Ulm. Innerhalb des Projektgebietes soll Hawa Dawa ein Netzwerk aus mehreren Sentience Luftqualitätsmessgeräten installieren, aus den Messwerten eine flächendeckende Darstellung entwickeln und die Daten via API in die im Aufbau befindliche Ulmer Datenplattform einspeisen und als offene IoT-Daten zur Verfügung stellen.


Hawa Dawa sei damit am Pilotprojekt Luft-/Klimamessungen am Eselsberg im Zuge des Förderprojektes zukunftskommune@bw beteiligt, das Ende 2019 vom Ulmer Gemeinderat beschlossen wurde.

Ziel des Pilotprojekts sei es, erstmalig in einem Quartier der Stadt Ulm ein eigenes kleines Messnetz an Sensoren aufzubauen und damit den Grundstein von eigenen, für alle offen zugänglichen IoT-Luft- und Klimazeitseriendaten zu legen.

Begleitet wird das Projekt - laut Hawa Dawa - von Informations- und Austauschformaten für die Öffentlichkeit und die Verwaltung. Das übergeordnete Ziel des Vorhabens ist die partizipative Entwicklung einer offenen und zentralen Datenplattform bis September 2021 als neue städtische Infrastruktur und damit Grundlage für digitale Dienste und Lösungen in verschiedenen Anwendungsgebieten.

um Aktionstag der European Clean Air Initiative (https://cleanairday.eu/) am 15.10.2020 die diesjährige Smart Air City Kampagne:

Hawa Dawa  will Städten mit einer kostenlosen und unverbindlichen Testphase am Einstieg ins Luftqualitätsmanagement schnuppern lassen. Während der ersten vier "kostenlosen und unverbindlichen"  Test-Monate werden nach Unternehmensangaben die Daten der Messgeräte im Hawa Dawa Premium Dashboard den Auftraggebern zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise werde es Städten ermöglicht, "Erfahrungen in der Nutzung modernster IoT Technologie zu sammeln und bestehende Ansätze zur Digitalisierung und Smart City mit dem Thema Luftqualität zu verbinden", heißt es in einer Mitteilung von Hawa Dawa.


Städte und Gemeinden sowie stadtnahe Unternehmen (z.B. Stadtwerke), die erste Erkenntnisse zu ihrer Luftqualität bekommen, IoT-Sensoren testen oder die ihre Smart City Projekte um Umweltdaten ergänzen möchten, sind als Bewerber zugelassen.

Die Bewerbung erfolgt direkt auf www.hawadawa.com/de/smart-air-city-2020

Vorteile für eine unkomplizierte, digitalisierte Messung der Luftqualität seien:

·        Klarheit in das Thema Luftqualität bringen

·        Mit innovativer Internet of Things-Technologie relevante Daten erheben

·        Testen der Integration diverser Datenquellen mit Luftqualitätsdaten

·        Ansätze zu Digitalisierung, Smart City und Luftqualität zusammen bringen

·        Nutzen bestehender Infrastruktur (z.B. LoRaWAN), um den Smart City Ansatz zu erweitern

Hawa Dawa, ein junges Smart-City-Unternehmen, das in München zuhause ist, wurde bereits vom Bundeswirtschaftsministerium ausgezeichnet. (AHK)

Karim Tarraf, Geschäftsführer von Hawa Dawa: „Die Stadt Ulm nimmt mit diesem Projekt sicherlich eine Vorreiterstellung ein. Im Sinne von ‚Smart City for Smart Citizens‘ stellt Ulm die Partizipation der Bürger in den Mittelpunkt. Da Luftqualität Einfluss auf viele Lebensbereich von Gesundheit über Mobilität zu genereller Lebensqualität hat, freuen wir uns, dass Ulm Luftqualität konkret in das Projekt aufnimmt und damit zeigt, dass Ulm dem Vorhalten von kleinräumigeren Luft-/Klimadaten in der Stadtentwicklung in Zeiten des Klimawandels Bedeutung beimisst.“


Über Hawa Dawa:

Hawa Dawa liefert die Grundlagen eines neuen digitalen Wissensnetzwerks für resistente und klimaneutrale Städte und zukunftsorientierte Unternehmen. Das internationale Team besteht aus Ingenieuren, Software-Spezialisten und Datenanalysten, Experten für Sensorik, Satelliten- und Verkehrsmodellierung sowie Business Developern. Hawa Dawa nutzt Technologien aus den Bereichen maschinelles Lernen und Sensorik, um innovative neue Datenprodukte und - dienstleistungen für die Kunden zu implementieren: Von Beratung, über Datenmanagement bis hin zu Analysen und Prognosen; ergänzt durch Hardware, die es auf kostengünstige Weise erlauben soll, die Abdeckung durch relevante Messpunkte sowohl zeitlich als räumlich nach Bedarf erhöhen. Mehr Information auf www.hawadawa.com.


Quellen: Pressemitteilungeb von Hawa Dawa,

1. und 15. Oktober 2020 / sowie eigene Vor-Ort-Recherchen durch das Redaktionsbüro Smarte Zeitung


 


Künstliche Intelligenz  wird Begleiter im Alltag


BERLIN/MÜNCHEN (AHK) "Die gute Nachricht: Mehr Menschen beschäftigen sich mit Künstlicher Intelligenz, nur noch fünf Prozent sagen, dass sie noch nie etwas davon gehört hätten", so der Präsident des Digitalverbands Bitkom, Achim Berg, am 28. September 2020, wenige Stunden, bevor die Enquetekommission "Künstliche Intelligenz" ihren Abschlussbericht vorlegte. 

Dass fast 70 Prozent der Befragten KI nicht mehr als Gefahr sähen - 2017 waren es erst 47 Prozent - sieht der Verbandschef als "großen Erfolg der Kommunikation des Themas in den letzten Jahren".


Der Digitalverband nahm die Öffentliche Aussprache zum Anlass, die Menschen in einer repräsentativen Umfrage mit 1004 Bundesbürgern zu befragen, wie weit KI in ihrem Alltag angekommen sei.


Das zunehmende Wissen über KI dürfte - Berg zufolge - auch damit zusammenhängen, dass bereits heute eine große Mehrheit im Alltag KI-Anwendungen nutze. An der Spitze stünden dabei Textvorschläge beim Nachrichtenschreiben (68 Prozent), Routenvorschläge bei der Navigation (62 Prozent) und Sprachassistenten auf dem Smartphone (60 Prozent). Aber auch Titelempfehlungen beim Streaming (44 Prozent), automatische Übersetzungen (42 Prozent), Fahrassistenzsysteme im Auto (39 Prozent) oder Kaufempfehlungen in Online-Shops (34 Prozent) würden bereits häufig bewusst eingesetzt. Jeder Fünfte (20 Prozent) verwende die Gesichtserkennung zur Entsperrung des Smartphones, jeder Achte (12 Prozent) die Gesichtserkennung für Fotos, um Personen leichter zu finden.


Die Bürger sähen eine herausragende Bedeutung von KI für Wirtschaft und Wohlstand. So gingen zwei Drittel (66 Prozent) davon aus, dass KI die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft stärken werde. Und drei Viertel (75 Prozent) forderten, dass Deutschland bei der Entwicklung und der Vermarktung von KI-Anwendungen eine weltweite Führungsrolle einnehmen solle.


Zugleich wünsche sich eine große Mehrheit (85 Prozent) eine sichere KI und verlange, dass KI-Systeme in Deutschland besonders gründlich geprüft und erst nach Zulassung in Geräten genutzt werden könnten. Nur eine Minderheit von 44 Prozent wolle in Deutschland bestimmte KI-Anwendungen verbieten.


Der Bitkom-Präsident: "Wir brauchen auf jeden Fall  keine neuen Gesetze für KI“.  Stattdessen plädiert er vehement für eine Weiterwentwicklung: "Vorhandene Regelungen reichen". Erforderlich seien jetzt zudem Datenverfügbarkeit und Datensouveränität statt Datensparsamkeit. Bei KI-Forschung und KI-Förderung solle die Anwendung in den Branchen in den Fokus rücken. Notwendig sei aus BITKOM-Verbandssicht eine KI-Bildungsoffensive für eine breite Debatte zu Chancen und Herausforderungen. Im Europäischen Datenprojekt GAIA-X müssten - Berg zufolge - Cloud, Datenökonomie und Künstliche Intelligenz zusammen gedacht werden.


Text: Annegret Handel-Kempf / RB SMARTE ZEITUNG


Hinweis: Die Digitale Veranstaltung aus dem Deutschen Bundestag: "Mit Künstlicher Intelligenz jetzt Zukunft gemeinsam gestalten!" wurde am 18. September 2020 ab 13 Uhr live auf www.bundestag.de gestreamt.



Futuristischer Fernseher zum neuen Jahrzehnt

Die Schönheit der Natur ist bei einer digitalen Display-Installation auf dem LG-Stand auf der CES 2020 in Las Vegas zu sehen.  Bei der energiesparenden OLED-Technologie werden selbstleuchtende Pixel einzeln an- und ausgeschaltet. So entstehen lebendige, bewegte Bilder auf besonders dünnen TV-Displays, die sich sogar rollen lassen.

"Mit einer Höhe von sechs Metern und einer Breite von 25 Metern schickt die Installation CES-Besucher auf eine atemberaubende Entdeckungsreise und zeigt die Schönheit der Natur, wie sie noch nie zuvor wiedergegeben wurde. Von der unbändigen Kraft der Ozeane bis hin zum Leuchten des Polarlichts am Nordhimmel – die ‚LG OLED Wave‘ reizt die Sinne mit Bildern und Klängen von den bemerkenswertesten Naturereignissen und Orten des Planeten. Betrachter können sogar erleben, wie es ist, unter den Wellen des Ozeans zu laufen." - Das schreibt das koreanische Technologieunternehmen in einer Pressemitteilung zu seinem Eyecatcher, der aus allen Blickrichtungen die Aufmerksamkeit auf sich zieht.


Bei der Hightech-Messe zum Jahresbeginn promotet der langjährige OLED-Flachbildschirm-Verfechter den LG SIGNATURE OLED TV R als den "einzige(n) Fernseher der Welt mit einem Bildschirm, der komplett aus dem Blickfeld verschwinden kann und sich in seinen stilvollen Aluminiumsockel zurückzieht, wenn er nicht genutzt wird".

In Aktion sehen die Besucher das Modell 65RX, wenn bei einer Vorführung namens "The Fountain" 20 rollbare OLED-TVs synchronisiert auftreten. Die hauchdünnen Displays rollen sich dabei in einer choreographierten Sequenz auf und ab.

Der futuristische Fernseher definiere "das räumliche Verhältnis zwischen einem TV und seiner Umgebung völlig neu" und sei "ein Meilenstein in der Geschichte des Fernsehens", sagt LG.


Text: Smarte Zeitung/Annegret Handel-Kempf

Quelle: LG

Bilder (3)/ photo credits: LG

Sicherheit

Schutz vor Drohnen

Ähnlich wie große Vögel und in sensiblen Umgebungen können Drohnen zum Sicherheitsrisiko im Luftraum werden. Das bedeutet, schnell reagieren und gegebenenfalls abwehren im Umfeld von Unternehmen, Regierungsgebäuden, Flughäfen, Energieerzeugern und anderen kritischen Infrastrukturen. Doch erst müssen die pilotenlosen Flugobjekte zuverlässig und früh erkannt werden. Auch dort, wo viel gefunkt und gesendet wird und kein Platz für große Anlagen ist, etwa in Städten. Der Drohnenabwehr-Spezialist Dedrone hat Mitte Januar 2020 angekündigt, im März einen neuen, unaufwändigen Funkfrequenz-Sensor mit extra großer Reichweite zum Schutz vor Drohnen auf den Markt zu bringen.

Der RF-160 wird nach Angaben des Herstellers aus Kassel an einen Mast montiert und braucht nur eine Stromversorgung. Ein Vor-Ort-Server ist nicht erforderlich. Der Sensor soll sich automatisch über LTE mit der Dedrone Cloud verbinden und beginnt sofort mit der Drohnenerkennung. Der RF-160 ist darauf ausgelegt, Drohnen anhand von Radiosignalen in einer Entfernung von bis zu fünf Kilometern zu erkennen. Dadurch soll er sich für eine erste Risikoanalyse eignen und  die Grundlage für ein effektives Drohnenabwehrsystem bilden.

Schnell auf einen Mast montiert, damit er gefährliche Drohnen frühzeitig erkennt: Der neue Funkfrequenz-Sensor RF-160 von Dedrone. - Photo-Credits: Dedrone.

„Ein wirksamer Schutz vor unerwünschten Drohnen beginnt mit deren Erkennung. Der RF-160 ist wie kein anderer Sensor bisher in der Lage, Drohnen anhand von Radiosignalen in großer Entfernung zu detektieren. Sicherheitsverantwortliche erhalten frühzeitige Warnungen und einen fundierten Überblick über Drohnenaktivitäten in ihrem Luftraum, ohne ein komplexes System anschaffen und installieren zu müssen“, erklärt Dedrone-Geschäftsführer Jörg Lamprecht. Der RF-160 wurde dem Unternehmen zufolge für den Einsatz in Städten und anderen Gebieten mit erhöhter Radiofrequenz-Aktivität aufgrund von Funkkommunikation, Fernsehern, Mobiltelefonen, GPS etc. optimiert. Zusätzlich sei die Antennenkonfiguration weiterentwickelt worden, sodass Drohnen, die Frequenzen außerhalb der üblichen 2,4- und 5,8-GHz-Bänder nutzen, noch zuverlässiger erkannt werden.
Textredaktion: Smarte Zeitung / Annegret Handel-Kempf (Quelle: Dedrone)

Foto: Dedrone


Tennis

French Open mit Herbstfeeling


Sonnenschein und Regenstürme wirbeln die Bälle über die Courts unter dem Eiffelturm. Dennoch sind die Stars der Tennisszene froh, in diesem Jahr noch ihr großes Sandplatz-Grand-Slam spielen zu können. Ein wenig rutschiger als sonst ist der tiefe, schwere Sand in seiner herbstlichen Nässe. Die einen Spieler treten in ärmellosen Mini-Outfits an, die anderen dick eingemummelt in langen Leggings und Longsleeves. Relativ unbekannte Akteure vertreiben in den ersten Runden bekannte Spieler aus dem Wettbewerb. Nicht jedoch Sandplatz- und Rituale-König Rafael Nadal, der aus seiner langen Pause extrem fit wieder gekehrt ist und sich auch von den speziellen Corona-Regeln nicht zu sehr irritieren lässt. Aus deutscher Sicht liefer(te)n Daniel Altmaier, Laura Siegemund, Sacha Zverev sowie das Doppel Andreas Mies und Kevin Krawietz spektakuläre Partien.  Zu sehen auf Eurosport und JoynPlus+, täglich ab 11 Uhr, teils kommentiert von Deutschlands Tennislegende Boris Becker.

(AHK / Redaktionsbüro Smarte Zeitung)



Kein WTA-Cup mehr in Nürnberg

Aus für ein weiteres Traditionsturnier im einstigen Tennisland Deutschland: Die Lizenz für den Nürnberger WTA-Cup der Tennis-Damen wurde verkauft.
„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und alles versucht, das Turnier in Nürnberg zu halten. Es ist uns nicht gelungen, die Veranstaltung, nach dem Rückzug unseres Hauptsponsors auf eine solide wirtschaftliche Basis zu stellen, die diesem Turnier eine Perspektive für die Zukunft gegeben hätte. Wir möchten uns bei allen Partnern und Fans für die große Unterstützung in den vergangenen sieben Jahren bedanken“, ließ Turnierdirektorin Sandra Reichel twittern.


Trostpflaster für die Fans von Julia Görges, Angie Kerber, Laura Siegemund und Co.: In Berlin und Bad Homburg starten in diesem Jahr neue Turniere der Profitour WTA.


Text: Smarte Zeitung / Annegret Handel-Kempf


Australian Open - "Struffi" startet gegen den Titelverteidiger


Gut, dass sich Jan-Lennard Struff, mit 29 Jahren nicht mehr so leicht bange machen lässt: Zum Auftakt der Australian Open, des ersten Grand Slams des Jahres  (ab 20. Januar 2020), muss der Warsteiner, aktuell Nummer zwei im Deutschen Tennisbund (DTB), gegen den Titelverteidiger Novak Djokovic ran. Gegen den Serben gibt es nicht viele Mittel, zu gewinnen. Doch "Struffi" kennt die Wichtigsten: Geduld und Konstanz. Beides hat der junge Papa gerade erst beim ATP Cup zum Jahresbeginn bewiesen, wo er der beste deutsche Spieler war. Grand Slams, die renommiertesten Tennisturniere der Welt, flösen dem sympathischen Riesen nicht zu viel Respekt ein. Im Gegenteil, die Nummer 35 der Weltrangliste kämpft und kämpft. Bei den French Open 2019 traf Struff im Achtelfinale auf Djokovic (ATP-Rang 2) - und unterlag. Doch jetzt weiß er, wie er seinen Gegner mit intelligenten Spielvarianten am Turnieranfang in Melbourne vielleicht doch besiegen kann....


Text: Smarte Zeitung / Annegret Handel-Kempf

                         

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CORONA - Pandemie-Szenario

 

Keine Einladung zur Wiesn 2020

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder brachte bei der Pressekonferenz am 21. April 2020 die Gründe für die disjährige Nicht-Einladung zum Oktoberfest auf den Punkt: „Ein Bierzelt lebt davon, keinen Abstand zu halten."

Kein Abstand, keine Maske, ohne Impfstoff - undenkbar.

In seiner Aufzählung sagte Söder: "Ein Bierzelt lebt von der Nähe. Ein Bierzelt lebt davon, dass etwas getrunken wird. Ein Bierzelt lebt davon, dass gesungen wird."

In den Zelten und auf den Straßen der Theresienwiese seien weder das Tragen von Masken noch Abstand als Schutzmaßnahmen gegen Ansteckungen mit Covid-19 durchzusetzen. Darin war sich der Ministerpräsident mit dem Münchner Stadtoberhaupt Dieter Reiter einig.

Der Münchner Oberbürgermeister, der normalerweise als Veranstalter zum Oktoberfest nach München einlädt, sprach von einem "emotional und ökonomisch schwierigen Moment für die Stadt".

Etwa zwei Millionen Menschen aus der ganzen Welt kommen seit mehr als 200 Jahren fast jedes Jahr im September nach München, um gemeinsam zu feiern und zu schunkeln. Ein erheblicher Wirtschafts- und Werbefaktor für die bayerische Landeshauptstadt.

Schlimmer als der Ausfall und seine ökonomischen Folgen wären jedoch ein erneutes Einschleppen und Ausbreiten des Corona-Virus' über die Wiesn, betonten OB und Minsterpräsident.

Schadenersatzansprüche für die vielen Schausteller und anderen Beschäftigten stünden nicht zur Debatte, da es sich um keine "Absage" handele. München lade heuer schlicht nicht zur Wiesn ein.

Ein Trost für die Gastronomie: Eventuell geht ab Pfingsten für sie wieder ein wenig mehr in Bayern. Mit gebotener Vorsicht und Abstand.

Text: Annegret Handel-Kempf / Redaktionsbüro Smarte Zeitung


Sonderfonds des Landes Bayern in der Corona-Krise

"Bayerische Firmen sollen bayerische Firmen bleiben können". Der bayerische Finanzminister Albert Füracker rechtfertigte am 21. April 2020 den geplanten "Sonderfonds" für Unternehmen damit, dass der Zugriff aus anderen Ländern gebremst werden soll. Der Sonderfonds in Form von Krediten und befristeten Eigenbeteiligungen des Staates soll durch den Landtag kontrolliert werden. (AHK)



Rückzug ins Zuhause und in die digitale Kommunikation - dazu  eine

historische Rede in außergewöhnlichen Zeiten (Originalwortlaut)

 Angela%20Merkel%20Fernsehansprache%20zu%20Corona%20im%20M%C3%A4rz%202020.pdf

 










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